Blütenspektakel im Winter

Die letzten Blätter sind gefallen. Das bunte Herbstspektakel, das Feuerwerk der Farben ist erloschen. Die Tage sind kurz, oft nass und kalt. Wer jetzt mit offenen Augen und wachem Sinn Garten, Wald und Flur durchstreift wird trotzdem manche Schönheit entdecken.


Christrose

In manchen Ländern wird sie auch Weihnachts-Rose genannt. Kein Wunder, denn die Christrose erwacht bereits im Dezember, wenn die Kälte die Natur doch scheinbar fest in ihrem Würgegriff hat. Dieses Phänomen sagt viel aus über die Christrose: die Pflanze ist ausserordentlich hart im Nehmen! So robust und pflegeleicht die Pflanze, so vergänglich aber sind ihre Blüten – insbesondere wenn es ein paar Grad zu warm ist. Dann vergrünen die strahlend weissen Blütenblätter schnell.

Weihnachtsstern

Seit jeher werden in Europa Häuser mit Tannenzweigen geschmückt. Doch nicht nur Immergrünes erzeugt festliche Stimmung. Der romantische Weihnachtsstern macht seinem Namen alle Ehre. Das phantasievolle Dekorieren mit kleinen und grossen Sternen ist zu einem schönen Brauch geworden. Der Weihnachtsstern zeigt sich in voller Farbenpracht von Oktober bis Januar, bei guter Pflege sogar darüber hinaus.

Die Mistel

Die Mistel galt einst als Wunderpflanze gegen Krankheiten und wurde als Heiligtum verehrt. Mistelzweige sind im Winter nach wie vor sehr beliebt. Sie bezieht Wasser und Nährstoffe von ihrem Wirt und lebt vor allem auf Apfelbäumen, Pappeln, Weiden, Ahorn und Weisstannen. Dekoriert und in Windfängen, an Eingangstüren oder
Fenster aufgehängt, machen sie besonders über die Festtagszeit viel Freude.